Nicht testbares Schoko

Nicht testbares Schoko beim Franzosen

 




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Nach dem Lesen einiger Genetik Bücher habe ich mir wegen den nicht Testbaren Schoko beim Franzosen einige Gedanken gemacht.

Bislang wurde Vermutet das dieses auf dem B Lokus zu finden ist !

Das diese Farbe auf den B Lokus zu finden ist , ist mit hoher Wahrscheinlichkeit unmöglich da das Testbare und nicht Testbare Schoko nicht kompatibel ist.

Beschreibungen aus verschiedenen Genetik Bücher geben eine klare Indiz das diese Farbe unter anderen auf den C Lokus zu finden sein kann.

Damit ist diese These sicher eine Überlegung Wert und kann eine gute Hilfe bei der Lokalisierung sein. Sollten wir recht haben kann es durchaus möglich sein das dieser Test greifbar wird

Bewirkt eine außergewöhnliche Verdünnung der Farbe Gelb und sehr helle Raubtieraugen.

Die gefundene Mutation im OCA2-Gen bedingt eine Hypopigmentierung der Haut, Haare und Augen. Die betroffenen Welpen der untersuchten Großspitz-Familie zeigten statt der erwarteten schwarzen Fellfarbe ein hellbraunes Fell, schwach pigmentierte Lippen und Nase, sowie eine blaue Augenfarbe. Die hellbraune Fellfarbe wurde mit dem Alter der Hunde dunkler und die blauen Augen wechselten zu einer grünen Farbe, möglicherweise durch eine Akkumulation an Pigmenten

Locus C:

Am Locus C sind Allele zu finden, die vor allem die Intensität der Farbe Gelb beeinflussen. Die Farbe Gelb hat neben der Scheckung die größte Variabilität, von optisch fast weiß bis dunkel-mahagoni (Irish Setter). Die wechselseitigen Beziehungen der Allele an diesem Locus und die Ursache weiterer Faktoren haben viele Forscher beschäftigt. Aus ihrer Arbeit und aus der Zuchtpraxis stammen die folgenden Ausführungen.

Der C Lokus

C Ermöglicht eine satte Färbung vor allem der Farbe Gelb.
cch Beeinflußt das gelbe Pigment und hellt es optisch fast bis zu weiß auf (silbergrauer Schnauzer, Kuvasz). Von der Existenz dieses Allels sind viele Forscher nicht überzeugt und neueste Forschungen zeigen, daß es sehr wahrscheinlich ist, daß anstelle eines einzelnen Gens eine Gruppe von Polygenen die Aufhellung der Farbe Gelb beeinflußt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden wir aber im weiteren Verlauf diese Kennzeichnung von Little verwenden, gleichgültig ob der Grund der Aufhellung einfacher Natur ist (ein einzelnes Allel cch) oder komplexer (eine Gruppe von Polygenen).
ce Bewirkt eine außergewöhnliche Verdünnung der Farbe Gelb und sehr helle Raubtieraugen.
ca Anlage zum totalen Albinismus, wobei auf dem Körper des Hundes keinerlei Pigmente vorhanden und die Augen rot sind.

Außer den besagten Allelen, die Forscher am Locus C beschrieben und Züchter nachgewiesen haben, gibt es noch eine Reihe weiterer Faktoren, die an der Gelbfärbung des Hundefells beteiligt sind. Vor allem sind es die schon erwähnten Polygene, genannt Rufus-Polygene, die die Aufhellung von Gelb beeinflussen. Aus der Praxis ist bekannt, daß die Gelbtönung stark variiert und daß es schwierig ist, die gewünschte Schattierung zu erzielen. Die Forschungsergebnisse weichen so sehr von einander ab, daß man schlecht eindeutig sagen kann, wie groß die Wechselwirkung aller Faktoren in Wirklichkeit tatsächlich ist. In Anbetracht dessen, daß nicht bekannt ist, daß zwei hellere Tiere stark gelbe Nachkommen erzeugt hätten, gehen wir davon aus, daß Littles Kennzeichnung der für die Aufhellung von Gelb zuständigen Gene als rezessiv zutreffend ist. Die Rufus-Gene beeinflussen auch den Sättigungsgrad von Schwarz – wir vermuten ihren Einfluß bei der Farbminderung des Sattels beim Airedale, beim Lakeland Terrier oder bei der Entstehung von Mattschwarz (optisch Schwarzbraun) beim Shar Pei.

C-Lokus (albino)
autosomal-rezessiv
Der Begriff “Albinismus” beschreibt eine Gruppe von Erscheinungen, bei denen die Melanin-Synthese gestört ist. Man unterscheidet zwei Arten von Albinismus: oculokutaner Albinismus (OCA), bei dem Augen und Haut betroffen sind, und okulärer Albinismus (OA), bei dem nur die Augen betroffen sind. Je nach Funktion und Art der Mutation wird die Synthese der beiden Pigmente Eumelanin und Phäomelanin vollständig oder teilweise verhindert. Im Falle einer vollständigen Blockade der Pigmentsynthese erscheinen die Hunde weiß mit pinkfarbener Haut, Nasenspiegel, Pfoten, Lippen und pinkfarbener bzw. roter Iris. Es wurden bereits mehrere rassespezifische Mutationen im SLC45A2-Gen als Ursache für Albinismus bei Hunden gefunden. Das Genprodukt von SLC45A2 ist ein Membran-assoziiertes Transporterprotein (MATP), welches an der Pigmentierung beteiligt ist. So kommt es durch eine Mutation in SLC45A2 zu einer Reduktion der Melaninsynthese.
Eine der bislang bekannten Mutationen liegt im Exon7 des SLC45A2-Gens und bedingt Albinismus bei den Rassen Lhaso Apso, Pekingese und beim Zwergspitz. Das Allel wird mit caL bezeichnet und wird autosomal-rezessiv vererbt. Obwohl angenommen wird, dass diese Mutation im homozygoten Zustand bei verschiedenen kleinen, langhaarigen Hundenrassen Albinismus auslöst, kann Albinismus nicht bei allen kleinen Hunderassen über das Auftreten von caL erklärt werden, da beispielsweise bei einem Albino-Mops homozygot das Wildtyp-Allel an dieser Stelle gefunden wurde.
Bei einer Großspitz-Familie konnte eine weitere Albinismus-assoziierte Mutation im OCA2-Gen (oculokutaner Albinismus Typ 2) nachgewiesen werden. Das OCA2-Genprodukt spielt eine wichtige Rolle in der Melanosom-Biosynthese und der Eumelanin-Synthese. Die gefundene Mutation im OCA2-Gen bedingt eine Hypopigmentierung der Haut, Haare und Augen. Die betroffenen Welpen der untersuchten Großspitz-Familie zeigten statt der erwarteten schwarzen Fellfarbe ein hellbraunes Fell, schwach pigmentierte Lippen und Nase, sowie eine blaue Augenfarbe. Die hellbraune Fellfarbe wurde mit dem Alter der Hunde dunkler und die blauen Augen wechselten zu einer grünen Farbe, möglicherweise durch eine Akkumulation an Pigmenten. Bei den betroffenen Welpen konnte ebenfalls eine durchsichtige Iris und ein Schielen im hellen Licht (Photophobie) beobachtet werden.

Die Praxis !

Sollte diese These stimmen würde das bei einen Nicht Testbaren (Schoko) Träger in der Praxis bedeuten das Die Augen von Blau zu Grün wechseln und danach in ihre Ursprünglichen Farbe umfärben. Was bedeutet das man Schoko Träger eventuell erkennen kann.

Falls diese These stimmt erklärt das eine weitere Sache. Das Testbare Schoko hellt kein Phäomelanin auf. Dadurch werden Tans besser im Farbton und auch Intense wird nicht abgeschwächt. 

Vor einigen Jahren habe ich aus diesen Grund das Testbare Schoko als Red Schoko bezeichnet. Die Erklärung ist jetzt sicher auch verständlich. 

Beim Franzosen Schoko oder den nicht Testbaren Schoko ist es anders Phäomelanin (Red Fawn) und  Eumelanin (Schwarz Braun)  werden aufgehellt und selbst der Intense Lokus.

Was ein sicheres Zeichen dafür ist das es keinen Lilac Tan oder Schoko Tan mit Knall Roten Abzeichen gibt da dieses laut dieser These nicht möglich ist.  Es besteht aber natürlich weiterhin die Möglichkeit über Intense ein schon gutes Ergebnis der Tan Farbe zu bekommen. Genetisch wäre das bei Schoko Tan als Beispiel  at/at oder At/a , b/b nicht testbar, I/I

 

 Bei vielen Arten, wie Katzen, Kaninchen, Mäusen und Rindern, kommt es zu einer Mutation, die einen temperaturempfindlichen Pigmentverlust in den warmen Körperteilen verursacht. Der Hund auf der linken Seite sieht aus wie das Äquivalent eines Schokoladenpunkts einer siamesischen Katze. Er wurde anscheinend als Welpe auf den Straßen Russlands gefunden, verschwand dann aber wieder. Es wäre interessant gewesen, seine Tyrosinasesequenz zu untersuchen.
Bisher wurden keine Mutationen in der codierenden Sequenz von Tyrosinase, dem typischen Gen, das in den meisten anderen Spezies mit dem C-Locus assoziiert ist, gefunden, die die Fellfarbe des Hundes beeinflussen.


Chinchilla-Allel?


Little diskutiert ein anderes hypothetisches C-Allel (cch). Er verwendet dieses Allel, um sowohl ein blasses Braun als auch ein blasses Rot zu erklären, was bedeuten würde, dass es sowohl Eumelanin als auch Phaeomelanin verdünnen könnte. Er gibt weiter an, dass Phaeomelanin vor und mehr als Eumelanin verdünnt wird. Bei den meisten Arten sind sowohl Eumelanin als auch Phaeomelanin betroffen, wenn TYR mutiert ist. Es wurde jedoch gezeigt, dass MATP (jetzt SLC45A2 genannt) bei Pferden ein Gen ist, das die Verdünnung von Phaeomelanin und Eumelanin von Forschern in Davis, Kalifornien und Frankreich unterschiedlich beeinflusst. MATP-Mutationen verursachen die „Palomino / Bucksin“ -Farben im Pferd. Wir haben kürzlich gezeigt, dass dieses Gen bei mehreren Hunderassen keine Cremeverdünnungen hervorruft. Es ist jedoch das mit Albinismus bei Hunden assoziierte Gen und somit der „C“ -Locus.

 


Schmutz, S. M., T. G. Berryere. 2007. The genetics of cream coat color in dogs. Journal of Heredity 98: 544-548.

 

Was sagen Genetiker zu dieser These ?

Es ist gut möglich, dass das nicht testbare „Bully-Braun“ auf eine ganz andere Mutation zurückgeht, die sich nicht am B-Lokus befindet. C-Lokus wäre durchaus eine Option.

Anna Laukner

Copyright Michael Ulrich

 

Testbares Schoko 

 

Das Testbare Schoko Gene wird in 4 Gene aufgeteilt (bd, bc, bs, b4) 

Diese Gene sind miteinander Kompatibel !

Als Beispiel b/bs mit b/bc verpaart ergibt 50 Prozent bs und 50 Prozent bc als Schoko Zeiger. 

Anders verhält sich das ganze mit den Franzosen Schoko. b/bs mit b/b verpaart ergibt keine Zeiger aber 100 Prozent Träger beider Schoko Sorten also 100 Prozent B/b und 100 Prozent B/bs